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Grundbildung

Wie die elementare Grundbildung zu definieren ist, liegt mehr oder weniger im Auge des Betrachters. Wer keine allzu hohen Ansprüche hat, sieht darin beispielsweise die Fähigkeit, lesen und schreiben zu können. In anderen Fällen ist eine angemessene Bildung nur dann gegeben, wenn ein höherer Schulabschluss sowie unter anderem umfangreiche Fremdsprachenkenntnisse vorliegen. Es kommt also immer auf den Einzelfall an, was man der Grundbildung zuordnet.

Trotz der zum Teil sehr unterschiedlichen Sichtweisen existiert eine allgemeine Definition der Grundbildung, die unter anderem auch maßgebend für entsprechende Bildungsangebote ist. Demnach lässt sich die Grundbildung als Gesamtheit der elementaren Kompetenzen des Lesens, Schreibens und Rechnens beschreiben. Diese sind typischerweise die Basis für eine gesellschaftliche Teilhabe sowie erfüllte Berufstätigkeit. Wer hier Defizite hat, muss sich keineswegs schämen, sollte aber darum bemüht sein, die bestehenden Lücken zu schließen. Aufbauend auf einer soliden Grundbildung kann man sich dann um seine Allgemeinbildung kümmern oder auch die berufliche Grundbildung forcieren.

Zunächst geht es aber um ganz rudimentäre Kompetenzen, die eigentlich vorausgesetzt werden. Die allgemeine Erwartungshaltung setzt Menschen ohne ausreichende Basisbildung vielfach unter Druck. Dass man sich für entsprechende Defizite schämt, bleibt da nicht aus. Mit diesem Minderwertigkeitsgefühl muss man allerdings nicht leben, schließlich gibt es diverse Angebote auf dem Gebiet der Grundbildung als Teil der Erwachsenenbildung. Hier trifft man auf Gleichgesinnte und kann den geschützten Rahmen des Kurses nutzen, um die eigene Bildung aufzupolieren.

Definition Grundbildung

Der Begriff Grundbildung beschreibt die elementaren Grundfertigkeiten, die noch unter der Allgemeinbildung angesiedelt sind. Dabei geht es nicht um bestimmtes Wissen, sondern um grundlegende Fertigkeiten. Gemeint sind das Lesen, Schreiben und Rechnen. In diesem Zusammenhang ist vielfach auch von der Basisbildung die Rede.

Nur wer diese Grundlagen beherrscht, kann am gesellschaftlichen Leben teilhaben und im privaten sowie beruflichen Alltag bestehen. Entsprechende Defizite haben folglich weitreichende Folgen und können sich massiv auf die Lebensführung auswirken.

Dass die Grundbildung im Allgemeinen als Selbstverständlichkeit betrachtet wird, bereitet Betroffenen besondere Probleme. Sich zu offenbaren und zu ihren Problemen im Bereich der Grundbildung zu stehen, kostet sie viel Überwindung.

Häufig erhalten sie eine Fassade aufrecht und erfinden Ausreden, um zu verhindern, dass ihre fehlenden Schreib-, Lese- und Rechenkenntnisse offensichtlich werden. Sie entziehen sich kritischen Situationen und entwickeln eine Vermeidungstaktik. Damit dies kein Dauerzustand ist und auch Erwachsene die Gelegenheit bekommen, sich die elementare Basisbildung anzueignen, gibt es den Zweig der Grundbildung innerhalb der Erwachsenenbildung.

Grundbildung an der VHS

Wenn es um den Aufbau beziehungsweise die Vervollständigung der persönlichen Grundbildung geht, kommen diverse Anbieter in Betracht. In erster Linie ist hier allerdings die Volkshochschule zu nennen, die ihrem öffentlichen Bildungsauftrag gerecht wird, indem sie verschiedene Angebote in Sachen Grundbildung bereithält.

Dabei kann es sich beispielsweise um die folgenden VHS-Kurse handeln:

Das Spektrum der Grundbildung an der Volkshochschule erweist sich somit als überaus vielfältig und zeugt von der Bandbreite der Grundbildung. An der VHS kann man somit etwaige Wissenslücken gezielt schließen und auf diese Art und Weise ein mitunter jahrelanges Versteckspiel endlich beenden. Im Anschluss daran kann man mitunter das Projekt Schulabschluss angehen und ist diesbezüglich an der VHS ebenfalls goldrichtig.

Auch in beruflicher Hinsicht kann es dann nur aufwärts gehen, denn nur wer lesen, schreiben und rechnen kann, wird ernst genommen und kann eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Insbesondere wenn es um einen Berufsabschluss und/oder die eine oder andere Fortbildung geht, ist eine solide Grundbildung die elementare Basis. Dass man auch persönlich unter einer unzureichenden Grundbildung leiden kann, bleibt zudem auch nicht aus.

Online-Kurse zur Grundbildung

Nicht erst seitdem das lebenslange Lernen in aller Munde ist, ist es nie zu spät, um die elementare Grundbildung nachzuholen. Viele Menschen wissen bereits nach Erfüllung der Schulpflicht, dass sie eigentlich enormen Nachholbedarf haben. Zunächst hat man allerdings andere Prioritäten oder schämt sich dermaßen, dass man das Kapitel Schule endgültig abschließen möchte.

Defizite auf dem Gebiet der Grundbildung holen einen aber immer wieder ein, denn tagtäglich wird man mit diesen konfrontiert und muss oftmals auf Notlügen oder spezielle Strategien zurückgreifen, um zurechtzukommen. Wer sich scheut, die VHS zu besuchen, und sich ohnehin mehr Flexibilität wünscht, kann vom E-Learning profitieren und entsprechende Online-Kurse in Betracht ziehen.

Zur elementaren Alphabetisierung sind diese allerdings eher ungeeignet, denn wer nicht richtig lesen und schreiben kann, erhält kaum Zugang zu den Angeboten von Fernschulen und anderen Bildungsanbietern im Internet. Ein Kurs vor Ort erweist sich daher zumindest in Sachen Grundbildung als wesentlich besser geeignet.


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Zielgruppe der VHS-Kurse im Bereich der Grundbildung

Die Volkshochschulen bieten Menschen ohne Schulabschluss die Gelegenheit, beispielsweise den Hauptschulabschluss nachzuholen. Die Alphabetisierungskurse und Lehrgänge aus dem Bereich der Grundbildung haben jedoch eine andere Zielgruppe und setzen an der absoluten Basis an.

All diejenigen, die nicht lesen, schreiben und/oder rechnen können, können sich vertrauensvoll an die Bildungsberatung der örtlichen VHS wenden und dort ihr Anliegen schildern. Dies gilt auch für diejenigen, die zwar ein paar Grundkenntnisse haben, aber dennoch schlecht lesen, schreiben und rechnen können.

Alle, die im Bereich der Grundbildung Defizite haben, weil sie in der Schule nicht mitgekommen sind, sehr häufig gefehlt haben oder im Ausland keine Chance hatten, eine solide Schulbildung zu erhalten, können als Erwachsene an der Volkshochschule lernen.

Dort sind sie bestens aufgehoben und stoßen auf viel Verständnis. Außerdem treffen sie auf andere Menschen, denen es ebenso ergeht. Schritt für Schritt eignen sie sich die Grundfertigkeiten an und schaffen so die Basis für eine bessere Teilhabe.




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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 03.09.2021 aktualisiert.

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