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VHS-Dozent werden: Unterrichten an der Volkshochschule

An einer Volkshochschule zu unterrichten, ist nicht nur studierten Lehrkräften vorbehalten. Wer auf seinem Gebiet Experte ist und Freude daran hat, anderen Menschen etwas beizubringen, kann durchaus VHS-Dozent/in werden. Entscheidend ist, dass man ein interessantes Kursangebot zu bieten hat und die Verantwortlichen der örtlichen Volkshochschule überzeugen kann.

Wer den Weg als VHS-Dozent/in einschlagen möchte, muss keine bestimmte Qualifikation mitbringen, sondern sollte die zu unterrichtende Disziplin beherrschen. Dass das Ganze auch für Außenstehende interessant sein sollte, liegt zudem auf der Hand. All diejenigen, die die Volkshochschule sehr zu schätzen wissen und an diesem reichhaltigen Angebot im Bereich der Erwachsenenbildung teilhaben möchten, sollten es in Betracht ziehen, an der VHS zu unterrichten und sich als Dozent/in zu verwirklichen.

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Wer kann VHS-Dozent/in werden?

Es kommt immer wieder die Frage auf, wer an der VHS unterrichten kann. Eine pauschale Antwort kann es darauf nicht geben. Es existieren keine allgemeingültigen Qualifizierungen, die stets den Grundstein für eine Tätigkeit als VHS-Dozent/in legen. Stattdessen kommt es darauf an, was man unterrichten möchte. Passende Qualifikationen und Erfahrungen sollten angehende VHS-Dozenten glaubhaft darlegen können.

Unabhängig von formalen Kriterien spielt die persönliche Eignung für das Unterrichten an der Volkshochschule eine nicht zu verachtende Rolle.

Wer als Kursleiter/in tätig werden möchte, sollte die folgenden Eigenschaften in sich vereinen:

  • Offenheit
  • Konsequenz
  • Geduld
  • Kommunikationsstärke
  • Toleranz
  • Anpassungsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Flexibilität

Wo finden Interessierte Informationen über offene Stellen als VHS-Dozent/in?

All diejenigen, die an einer Volkshochschule unterrichten möchten, können sich an der örtlichen VHS erkundigen, ob Lehrkräfte gesucht werden. Dementsprechend kann man die Stellenausschreibungen der Volkshochschulen aus der Region durchforsten. Dabei zeigt sich, dass die Volkshochschulen häufig sehr offen für Vorschläge sind und Initiativbewerbungen gerne annehmen.

Man muss also nicht auf das perfekte Stellenangebot hoffen, sondern kann selbst aktiv werden und der VHS ein Angebot unterbreiten.

Wie kann man der VHS Kursangebote unterbreiten?

Dass es sich lohnen kann, sich an die VHS zu wenden und initiativ als Dozent/in zu bewerben, steht außer Frage. Das Wie bereitet Interessierten allerdings Kopfzerbrechen. Grundsätzlich sollte man sich darüber Gedanken machen, was man unterrichten möchte und inwiefern dies zum Programm der VHS passt.

Der erste Schritt besteht somit darin, ein Konzept auszuarbeiten. Idealerweise geschieht dies in zwei Ausführungen. Eine besonders detaillierte Kursbeschreibung kann dem Fachbereichsleiter übergeben werden, während die zweite Version das Kursangebot im Kontext des gesamten VHS-Programms betrachtet. So können angehende VHS-Dozenten auf allen Ebenen Überzeugungsarbeit leisten.

Was verdient man als VHS-Dozent/in

? Interessierte an einer Lehrtätigkeit an einer Volkshochschule empfinden zwar Freude am Unterrichten, machen dies allerdings auch nicht vollkommen gemeinnützig. So wollen sie zumindest nebenbei als VHS-Dozent tätig werden und sich auf diese Art und Weise ein zusätzliches Einkommen sichern.

Dabei stellt sich natürlich die Frage, was sie finanziell erwarten können. Dabei ist festzuhalten, dass VHS-Dozenten üblicherweise freiberuflich auf Honorarbasis tätig werden. Je Unterrichtsstunde können sie beispielsweise zwischen 15 Euro und 60 Euro verdienen. Konkretere Angaben lassen sich nicht machen, weil es auf die Vereinbarung zwischen VHS und Dozent ankommt.

Da ein Kurs nur wenige Wochenstunden umfasst, ergibt sich so aber bestenfalls ein Nebenverdienst. Die wenigsten VHS-Dozenten können vom Unterrichten an der Volkshochschule allein leben.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

All diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, VHS-Dozent/in zu werden, sollten sich vorab umfassend informieren. Man sollte sich das Unterrichten in der Erwachsenenbildung fachlich und persönlich zutrauen, um mit der nötigen Selbstsicherheit auftreten zu können.

Darüber hinaus lohnt es sich, dem folgenden Tipp aus unserer Redaktion Aufmerksamkeit zu schenken.

Werden Sie Dozent/in abseits der VHS!

Das Volkshochschulwesen hat in Deutschland eine lange Tradition. Wenn es um unterschiedlichste Angebote der Erwachsenenbildung geht, denkt man direkt an die örtliche VHS. Diese ist allerdings nicht alternativlos, weshalb es eine Überlegung wert sein kann, abseits der VHS als Dozent/in tätig zu werden. So kann man beispielsweise einen Online-Kurs anbieten und mithilfe des E-Learnings an Fernschulen und Online-Akademien unterrichten.

Die Teilnehmenden und Dozenten profitieren gleichermaßen von der Flexibilität dieser Unterrichtsform und erreichen eine hohe Vereinbarkeit mit dem Beruf und/oder der Familie.

Neben Online-Kursen ist auch eine Dozententätigkeit an einem privaten Institut denkbar. Ansonsten können Interessierte Ausbilder werden und sich in ihrem Beruf der Ausbildung des beruflichen Nachwuchses widmen. Die VHS ist somit nicht die einzige Adresse für alle, die in der Erwachsenenbildung Fuß fassen möchten.




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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 17.04.2021 aktualisiert.

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