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VHS-Kurs anbieten – Wie geht das?

Die meisten Menschen betrachten die VHS nur aus Teilnehmersicht und sind sich mitunter gar nicht dessen bewusst, dass sie durchaus auch eigene VHS-Kurse anbieten können. Wer über umfassende Kompetenz in einem Bereich verfügt und der Meinung ist, es wäre für andere Menschen interessant daran teilzuhaben, sollte mitunter darüber nachdenken, zu unterrichten.

In der Erwachsenenbildung muss man dazu kein Lehramtsstudium vorweisen können, sondern kann als Dozent/in für unterschiedlichste Einrichtungen tätig werden. Unter anderem gehören auch die Volkshochschulen dazu, so dass es gar nicht so abwegig ist, einen VHS-Kurs anzubieten.

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Dozent/in an der VHS werden

Der Gedanke, einen VHS-Kurs anzubieten, liegt mitunter nahe, aber die praktische Umsetzung ist nicht ganz so einfach. Es stellt sich die Frage, wie man Dozent/in an der VHS wird. Da die Dozenten an den Volkshochschulen frei arbeiten und nicht fest angestellt sind, sind die Volkshochschulen im Allgemeinen neuen Vorschlägen offen gegenüber. Dass an so mancher VHS eine dauerhafte Stellenausschreibung für neue Dozenten und Dozentinnen besteht, ist also nicht verwunderlich. Doch selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, kann eine Initiativbewerbung als VHS-Kursleiter/in durchaus zum Erfolg führen.

Hauptberuflich dürfte man als VHS-Dozent/in kaum ausgelastet sein, aber als Nebenjob oder Hobby ist das Unterrichten an der Volkshochschule gut geeignet. Man muss kein Lehrer sein, sollte aber über umfassende fachliche Kompetenz verfügen und diese auch auf irgendeine Art und Weise belegen können. Das vorhandene Expertenwissen sollte zudem für viele Menschen interessant sein, denn ansonsten bietet man einen VHS-Kurs an. Der schlussendlich nicht zustandekommt, weil sich niemand dafür anmeldet.

Neben fundiertem Know-How aus einem Bereich, der zum VHS-Programm passt beziehungsweise dieses ergänzt, kommt es auch auf die folgenden Eigenschaften an, wenn man einen Volkshochschulkurs anbieten möchte:

  • Offenheit
  • Motivation
  • Durchsetzungsvermögen
  • Flexibilität
  • Begeisterung

All diejenigen, die der festen Überzeugung sind, dass sie einen spannenden VHS-Kurs anbieten können, müssen dann nur noch mit der einen oder anderen Volkshochschule ins Gespräch kommen.

Idealerweise kann man nicht nur den Themenbereich nennen, sondern ein ganzes Konzept vorlegen. Die Verantwortlichen der VHS können sich so von der Professionalität der potenziellen Lehrkraft überzeugen und genau prüfen, ob der angebotene Kurs in ihr Programm passt.

Tipp der Redaktion: Online-Kurse anbieten

Falls die VHS das Kurs-Angebot ablehnt oder man aus anderen GrĂĽnden nach Alternativen sucht, kann man beispielsweise darĂĽber nachdenken, einen Online-Kurs anzubieten. Ăśber das Internet kann praktisch jeder sein Wissen weitergeben und dabei die modernen Methoden des E-Learnings einsetzen.

Über eine eigene Website oder auch einschlägige Portale können Interessierte eigene Online-Kurse anbieten. Dabei sind sie bei der Organisation enorm flexibel und auch bei der inhaltlichen Gestaltung sehr frei. Zudem ergeben sich bei Online-Kursen im Vergleich zu VHS-Kursen oftmals weitaus höhere Honorare für die Lehrenden.




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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 26.09.2019 aktualisiert.

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