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VHS-MOOC

Unabhängig davon, ob es um MOOCs im Allgemeinen oder einen VHS-MOOC im Speziellen geht, wirft der Begriff immer wieder aufs Neue Fragen auf. Menschen, die sich beispielsweise neben dem Beruf weiterbilden möchten und im Zuge dessen besonderen Wert auf Flexibilität legen, entdecken immer häufiger die Möglichkeiten der modernen IT für sich und setzen aus diesem Grund auf E-Learning-Angebote.

Im Rahmen einer entsprechenden Recherche stößt man dann immer häufiger auch auf MOOCs. Internationale und nationale Anbieter sorgen in diesem Bereich für eine stetig wachsende Anzahl entsprechender Offerten, so dass die Wahl durchaus eine Herausforderung sein kann. Aus diesem Grund sollten sich Interessenten ausreichend Zeit für die Kurswahl nehmen und gegebenenfalls mit verschiedenen Anbietern in Kontakt treten, um einen individuellen Vergleich durchzuführen. Zunächst gilt es jedoch zu ergründen, worum es sich dabei überhaupt handelt.

Was bedeutet MOOC?

Die Abkürzung MOOC steht für Massive Open Online Course und beschreibt Online-Kurse, die sich dadurch auszeichnen, dass sie für alle offenstehen. Große Teilnehmerzahlen sowie die Tatsache, dass keine strengen Zulassungsbedingungen existieren, sind die wesentlichen Kennzeichen und sorgen dafür, dass diese Lernform ihren internationalen Siegeszug noch lange nicht beendet hat. Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus das Universitätsniveau, auf das derartige Kurse im Allgemeinen setzen. In vielen Fällen ist die Teilnahme an einem Massive Open Online Course auch kostenlos, so dass Bildung keine Frage des Geldes sein muss.

Die einzelnen Bestandteile der Abkürzung verraten bereits viel über das Konzept. „Massive“ verweist auf die teils enormen Teilnehmerzahlen, die bei populären Kursen in die Tausende oder gar Zehntausende gehen können. „Open“ bedeutet, dass die Kurse offen zugänglich sind und in der Regel weder einen Schulabschluss noch eine vorherige Aufnahmeprüfung voraussetzen. „Online“ macht deutlich, dass das Lernen vollständig über das Internet stattfindet, während „Course“ klarstellt, dass es sich um einen strukturierten Kurs mit Lernzielen und nicht nur um eine lose Sammlung von Materialien handelt.

Im Rahmen eines Massive Open Online Course kann man über das Internet an weltweit renommierten Hochschulen Online-Kurse besuchen oder auch gemeinsam mit Gleichgesinnten aus aller Welt an virtuellen Lernangeboten privater Anbieter teilnehmen. Wer schon die Flexibilität eines Fernstudiums schätzt, dürfte von den Möglichkeiten eines MOOCs begeistert sein.

Wie funktioniert ein MOOC?

All diejenigen, die sich aufgrund der vielfältigen Vorzüge für eine MOOC-Teilnahme interessieren, sollten sich im Vorfeld nicht nur auf die Suche nach geeigneten Anbietern und Kursen begeben, sondern darüber hinaus auch hinterfragen, wie ein solcher Massive Open Online Course überhaupt funktioniert.

Im Gegensatz zu einem reinen Selbstlern-Lehrgang erhält der Teilnehmer nicht nur Zugang zu den Lernmaterialien, sondern kann über das World Wide Web an interaktiven Kursabschnitten teilnehmen. MOOCs verbinden demnach die Vorteile eines Fernkurses mit den interaktiven Möglichkeiten des Internets. Ein solcher Kurs läuft vollständig online ab, kommt demnach ohne jegliche Präsenz aus und schöpft die technischen Möglichkeiten zugunsten einer größtmöglichen digitalen Interaktion aus.

Der typische Aufbau eines MOOC orientiert sich an klar strukturierten Lerneinheiten. Die Inhalte werden meist in Module oder Wochen gegliedert, die nacheinander freigeschaltet oder zum Selbststudium bereitgestellt werden. Innerhalb dieser Einheiten greifen verschiedene Bausteine ineinander:

  • Lernvideos: kurze, thematisch fokussierte Clips, die ein Thema verständlich aufbereiten.
  • Texte und Skripte: begleitende Materialien zum Vertiefen und Nachlesen.
  • Quizze und Aufgaben: Selbsttests, mit denen Lernende ihren Fortschritt überprüfen.
  • Diskussionsforen: Bereiche für den Austausch mit anderen Teilnehmenden und Lehrenden.
  • Abschlusstest oder Projektarbeit: häufig Voraussetzung für ein Teilnahme- oder Leistungszertifikat.

Charakteristisch ist die zeitliche Flexibilität. Manche MOOCs starten zu festen Terminen und folgen einem wöchentlichen Rhythmus, andere stehen dauerhaft zur Verfügung und können im eigenen Tempo bearbeitet werden. Diese Selbstbestimmtheit macht das Format besonders attraktiv für Berufstätige, verlangt aber auch ein gewisses Maß an Eigenmotivation.

Welche MOOC-Arten gibt es?

Dass MOOCs vielfach als wichtiger Bestandteil des E-Learnings bezeichnet werden und seit Jahren großen Zuspruch erfahren, ist angesichts der Vorzüge nicht verwunderlich. Um die richtige Wahl treffen zu können, sollten Interessenten allerdings auch ein wenig Hintergrundwissen sammeln und sich mit den verschiedenen Arten auseinandersetzen.

Es geht demnach nicht nur darum, welche Themen behandelt werden, sondern auch um die Art des Massive Open Online Course, denn diesbezüglich existieren durchaus Unterschiede. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen cMOOCs, xMOOCs und Blended MOOCs. Nachfolgend finden sich einige weiterführende Informationen zu den gängigen Arten.

cMOOC

Im Falle eines cMOOCs steht das vorangestellte c für connectivism. Dementsprechend wird hierbei besonders großer Wert auf die Vernetzung der Teilnehmer eines Massive Open Online Course gelegt. Die Lernenden und Lehrenden befinden sich so in einer ständigen Diskussion und tauschen sich permanent aus. Zunächst werden verschiedene Ressourcen, wie zum Beispiel Texte und Videos, bereitgestellt.

Anschließend können die Teilnehmer selbst aktiv werden, indem sie sich austauschen, miteinander diskutieren oder die Materialien ergänzen. Der Umfang der Beteiligung kann je nach Kurs und Teilnehmer variieren. Im Allgemeinen setzen cMOOCs auf die folgenden vier Beteiligungsstufen:

  • Orientieren
  • Ordnen
  • Beitragen
  • Teilen

xMOOC

Vielfach stößt man auch auf den einen oder anderen xMOOC und fragt sich, wofür das vorangestellte x steht. Die Antwort lautet „extension“. Betrachtet man den Ursprung der xMOOCs, wird recht schnell deutlich, wie dies zu verstehen ist. Als xMOOCs bezeichnen die Universitäten die Online-Varianten ihrer Kurse, so dass diese gewissermaßen als Erweiterung des allgemeinen Angebots in Erscheinung treten.

Festgelegte Themen und fixe Materialien machen einen solchen xMassive Open Online Course aus, der folglich bei der Kursgestaltung keine Mitwirkung der Lernenden vorsieht, wie dies bei anderen Varianten mitunter der Fall ist. Dieses lehrerzentrierte Modell prägt heute viele der großen kommerziellen MOOC-Plattformen, deren Kurse oft den klassischen Vorlesungen einer Hochschule nachempfunden sind.

Blended MOOC

Sogenannte Blended MOOCs komplettieren die verschiedenen MOOC-Arten und zeichnen sich vor allem durch ergänzende Präsenzen aus. Der Kurs findet demnach nicht ausschließlich online statt, wodurch oftmals die Möglichkeit besteht, akademische Credit Points zu sammeln. Gerade im Hochschulkontext wird diese Mischform geschätzt, da sie die Flexibilität des Online-Lernens mit dem direkten Austausch vor Ort verbindet.

MOOC oder klassischer Online-Kurs – wo liegt der Unterschied?

Im Sprachgebrauch werden MOOCs und gewöhnliche Online-Kurse häufig in einen Topf geworfen, obwohl es durchaus Unterschiede gibt. Während ein klassischer Online-Kurs oftmals einer überschaubaren Gruppe vorbehalten ist, kostenpflichtig angeboten wird und mitunter eine Anmeldung mit Voraussetzungen erfordert, ist ein MOOC auf große Offenheit ausgelegt.

Die folgenden Punkte verdeutlichen, worin sich ein typischer MOOC von einem herkömmlichen Online-Kurs unterscheidet:

  • Zugang: MOOCs stehen grundsätzlich jedem offen, während Online-Kurse häufig eine Buchung oder bestimmte Vorkenntnisse voraussetzen.
  • Teilnehmerzahl: An einem MOOC nehmen oft sehr viele Menschen gleichzeitig teil, ein Online-Kurs richtet sich meist an eine kleinere Gruppe.
  • Kosten: Viele MOOCs sind kostenlos nutzbar, bei klassischen Online-Kursen fällt in der Regel eine Gebühr an.
  • Betreuung: In kleineren Online-Kursen ist die persönliche Betreuung oft intensiver, in einem MOOC steht der Austausch in der Gemeinschaft im Vordergrund.

Diese Abgrenzung ist nicht in Stein gemeißelt, denn die Übergänge sind fließend. Wer sich für eine bestimmte Lernform interessiert, sollte daher genau auf die Beschreibung des jeweiligen Angebots achten, statt sich allein auf die Bezeichnung zu verlassen.

VHS-MOOC

Wenn es um die unterschiedlichen Arten beziehungsweise Anbieter von MOOCs im deutschsprachigen Raum geht, stoßen Interessierte zuweilen auch auf Offerten der einen oder anderen VHS. Darunter können sie sich jedoch oftmals nichts vorstellen und wissen so gar nicht, worum es sich dabei handelt. Zumeist denkt man im Falle eines Massive Open Online Course an internationale Anbieter wie Coursera, Udacity oder edX.

Dass auch die traditionellen Volkshochschulen in diesem Segment aktiv waren beziehungsweise sind, überrascht dahingegen viele, schließlich handelt es sich dabei um seit Jahrzehnten etablierte Einrichtungen der Erwachsenenbildung in Deutschland, die vor allem mit Präsenzkursen in Erscheinung treten. Dass auch der eine oder andere Massive Open Online Course von den Volkshochschulen veranstaltet wurde, zeigt aber mehr als deutlich, dass auch die VHS mit der Zeit geht und die Vorteile dieser Lehrgangsform für sich entdeckt hat. Online-Angebote bildeten dabei lange ein Randangebot, sind aber mittlerweile fester Teil des vielfältigen Bildungsangebots der Volkshochschulen.

Bekannt geworden ist insbesondere der vhsMOOC mit dem Motto „Wecke den Riesen“. Grundsätzlich sollte dieses Angebot für jeden zugänglich sein, doch die zentrale Zielgruppe war die sogenannte VHS-Profiwelt. Darunter versteht man all diejenigen, die professionell mit der VHS zu tun haben. Dies gilt in erster Linie für VHS-Leiter, Vorstände, Mitarbeitende und Kursleiter. Der vhsMOOC sollte das Potenzial des vernetzten Lernens im Bereich der Volkshochschulen aufzeigen und den Teilnehmern die Möglichkeiten des Web-Lernens vor Augen führen.

Angesichts des Booms, den das E-Learning bereits seit geraumer Zeit erlebt, erscheinen Massive Open Online Courses zeitgemäß. Diese liefern den Volkshochschulen Anregungen für die Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung. Kennzeichnend für den VHS-MOOC ist die Tatsache, dass er nicht als klassische Lehrveranstaltung konzipiert war, sondern stattdessen besonders großen Wert auf einen intensiven Austausch legte – ganz im Sinne eines cMOOC.

Auch wenn sich der bislang bekannteste VHS-MOOC in erster Linie an Menschen richtete, die beruflich mit der VHS verbunden sind, hat er gewissermaßen Impulse für das digitale Lernen an den Volkshochschulen gesetzt. Wer heute nach Online-Lernangeboten der VHS sucht, findet vielerorts klassische Online-Kurse und Webinare, die das Bildungsprogramm ergänzen.

Bekannte MOOC-Plattformen im Überblick

Wer sich erstmals mit dem Thema beschäftigt, wird rasch feststellen, dass es eine ganze Reihe etablierter Plattformen gibt, die MOOCs bündeln und zugänglich machen. Diese Anbieter arbeiten häufig mit Hochschulen und Unternehmen zusammen und decken ein breites Themenspektrum ab – von Informatik über Wirtschaft bis hin zu Geistes- und Naturwissenschaften.

Zu den international bekanntesten Plattformen zählen unter anderem:

  • Coursera: kooperiert mit zahlreichen Universitäten und bietet Kurse sowie ganze Programme an.
  • edX: ursprünglich von renommierten Hochschulen gegründet, mit Schwerpunkt auf akademischen Inhalten.
  • Udacity: bekannt für technisch orientierte Kurse rund um Programmierung und Datenanalyse.
  • FutureLearn: europäisch geprägte Plattform mit breitem Kursangebot.
  • openHPI: deutschsprachiges Angebot mit Fokus auf IT- und Digitalthemen.
  • oncampus / weitere deutschsprachige Anbieter: stellen Kurse von Hochschulen und Bildungseinrichtungen bereit.

Die genauen Angebote und Konditionen der einzelnen Plattformen ändern sich im Laufe der Zeit. Interessenten sollten daher unmittelbar auf den jeweiligen Seiten prüfen, welche Kurse aktuell verfügbar sind, in welcher Sprache sie angeboten werden und ob ein kostenloses oder kostenpflichtiges Zertifikat möglich ist.

Welche Vorteile und Grenzen haben MOOCs?

Wie jede Lernform haben auch MOOCs ihre Stärken und Schwächen. Wer die Vor- und Nachteile kennt, kann besser einschätzen, ob ein Massive Open Online Course zur eigenen Lebenssituation und den persönlichen Lernzielen passt.

Zu den wesentlichen Vorteilen gehören:

  • hohe zeitliche und örtliche Flexibilität, da das Lernen ortsunabhängig erfolgt
  • oftmals kostenfreier Zugang zu hochwertigen Lerninhalten
  • Inhalte von Hochschulen, Fachleuten und renommierten Einrichtungen
  • die Möglichkeit, sich mit Lernenden aus aller Welt auszutauschen
  • ein niedrigschwelliger Einstieg ohne formale Zulassungsvoraussetzungen

Diesen Stärken stehen jedoch auch einige Grenzen gegenüber, die man nicht außer Acht lassen sollte:

  • Es ist ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Eigenmotivation nötig.
  • Die persönliche Betreuung fällt bei sehr großen Teilnehmerzahlen oft begrenzt aus.
  • Nicht jedes Zertifikat ist formal anerkannt oder mit einem Hochschulabschluss gleichzusetzen.
  • Ohne festen Rahmen brechen manche Teilnehmer den Kurs vorzeitig ab.

Wer sich dieser Punkte bewusst ist, kann gezielt gegensteuern, etwa indem er sich realistische Ziele setzt und feste Lernzeiten einplant.

Für wen eignen sich MOOCs?

MOOCs sprechen eine breite Zielgruppe an, weil sie kaum Hürden beim Zugang aufweisen. Dennoch sind sie nicht für jeden gleichermaßen die ideale Lernform. Besonders gut geeignet sind Massive Open Online Courses für selbstständig lernende Menschen, die mit digitalen Medien vertraut sind und ihren Lernprozess eigenverantwortlich steuern können.

Berufstätige, die sich neben dem Job weiterbilden möchten, profitieren von der Flexibilität, da sie Lernzeiten frei einteilen können. Auch Studierende, die einzelne Themen vertiefen wollen, sowie Wissbegierige, die einfach aus Interesse in ein neues Fachgebiet hineinschnuppern möchten, sind in MOOCs gut aufgehoben. Wer hingegen viel persönliche Begleitung benötigt, einen festen Stundenplan bevorzugt oder einen formal anerkannten Abschluss anstrebt, sollte zusätzlich andere Bildungswege prüfen – etwa einen betreuten Online-Kurs, einen klassischen VHS-Kurs oder einen Fernlehrgang.

Kostenlos teilnehmen oder Zertifikat erwerben?

Ein häufiges Missverständnis betrifft die Frage der Kosten. Viele MOOCs lassen sich tatsächlich kostenlos belegen, was bedeutet, dass man die Videos ansehen, die Materialien lesen und an den Diskussionen teilnehmen kann, ohne etwas zu bezahlen. Dieses offene Lernen entspricht dem ursprünglichen Gedanken der MOOC-Bewegung.

Wer jedoch einen Nachweis über die Teilnahme oder das Bestehen eines Kurses wünscht, muss bei vielen Plattformen mit einer Gebühr rechnen. Gegen Bezahlung erhalten Teilnehmer dann ein Zertifikat, das ihre Leistung dokumentiert. Dabei sollte man genau hinsehen, denn es gibt Unterschiede zwischen einer reinen Teilnahmebestätigung, einem benoteten Leistungsnachweis und einem Zertifikat, das gegebenenfalls auf ein Studium angerechnet werden kann. Vor der Anmeldung lohnt sich daher ein Blick auf die jeweiligen Bedingungen, damit am Ende keine falschen Erwartungen entstehen.

Wie nimmt man an einem MOOC teil?

Der Einstieg in einen MOOC ist in der Regel unkompliziert. Zunächst wählt man eine Plattform und sucht dort nach einem Kurs, der zum eigenen Interesse passt. Anschließend legt man meist ein kostenloses Nutzerkonto an und meldet sich für den gewünschten Kurs an. Je nach Angebot startet der Kurs zu einem festen Termin oder steht sofort zur Verfügung.

Danach arbeitet man sich durch die einzelnen Module, schaut sich die Lernvideos an, liest die Begleitmaterialien und bearbeitet die zugehörigen Aufgaben. Wer möchte, beteiligt sich am Austausch in den Foren und stellt Fragen an die Gemeinschaft. Am Ende steht häufig ein Abschlusstest, der über ein mögliches Zertifikat entscheidet. Da alles online abläuft, genügen ein internetfähiges Gerät und eine stabile Verbindung.

Tipps zum Durchhalten

Die größte Herausforderung bei einem MOOC ist oft nicht der Inhalt, sondern das Durchhalten bis zum Schluss. Da kein fester Stundenplan und keine unmittelbare soziale Verpflichtung bestehen, geraten gute Vorsätze schnell ins Hintertreffen. Mit einigen einfachen Strategien lässt sich die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, einen Kurs erfolgreich abzuschließen.

Die folgenden Tipps haben sich bewährt:

  • Feste Lernzeiten einplanen und wie einen Termin behandeln.
  • Realistische Ziele setzen und den Kurs in kleine Etappen unterteilen.
  • Einen ruhigen Arbeitsplatz schaffen und Ablenkungen reduzieren.
  • Aktiv an Diskussionen und Aufgaben teilnehmen, statt nur Videos anzusehen.
  • Den eigenen Fortschritt festhalten, um die Motivation aufrechtzuerhalten.
  • Sich mit anderen Lernenden austauschen oder eine kleine Lerngruppe bilden.

Wer von Beginn an mit einer klaren Vorstellung an den Kurs herangeht und sich nicht von der anfänglichen Begeisterung allein tragen lässt, hat gute Chancen, am Ende einen Lernerfolg zu verbuchen.

Häufige Fragen

Was bedeutet die Abkürzung MOOC?
MOOC steht für Massive Open Online Course, also einen offenen Online-Kurs für sehr viele Teilnehmer. Kennzeichnend sind der freie Zugang ohne strenge Voraussetzungen, große Teilnehmerzahlen und ein vollständig digital ablaufender Kursbetrieb. Inhaltlich orientieren sich viele MOOCs am Niveau von Hochschulen und Fachleuten.
Sind MOOCs kostenlos?
Viele MOOCs lassen sich tatsächlich kostenlos belegen. Das Ansehen der Videos, das Lesen der Materialien und die Teilnahme an Diskussionen sind in der Regel gebührenfrei. Wünscht man jedoch ein Zertifikat als Nachweis, fällt bei zahlreichen Plattformen eine Gebühr an. Vor der Anmeldung lohnt sich daher ein Blick auf die jeweiligen Konditionen.
Was ist der vhsMOOC?
Der vhsMOOC mit dem Motto „Wecke den Riesen“ war ein bekannter Massive Open Online Course aus dem Umfeld der Volkshochschulen. Er richtete sich vor allem an die sogenannte VHS-Profiwelt, also an Leitungen, Mitarbeitende und Kursleiter, und sollte die Möglichkeiten des vernetzten Online-Lernens an den Volkshochschulen aufzeigen.
Worin unterscheidet sich ein MOOC von einem normalen Online-Kurs?
Ein MOOC ist auf Offenheit und große Teilnehmerzahlen ausgelegt und häufig kostenlos zugänglich. Ein klassischer Online-Kurs richtet sich oft an eine kleinere Gruppe, ist meist kostenpflichtig und bietet dafür in der Regel eine intensivere persönliche Betreuung. Die Übergänge zwischen beiden Formen sind allerdings fließend.
Brauche ich Vorkenntnisse für einen MOOC?
In den meisten Fällen sind keine formalen Zulassungsvoraussetzungen nötig, denn MOOCs sind grundsätzlich offen gestaltet. Manche Kurse setzen jedoch ein bestimmtes Grundverständnis voraus, das in der Kursbeschreibung angegeben ist. Es empfiehlt sich, vor der Anmeldung zu prüfen, ob ein Kurs als Einsteiger- oder Fortgeschrittenenangebot gedacht ist.
Sind MOOC-Zertifikate anerkannt?
Das hängt stark vom jeweiligen Anbieter und Kurs ab. Manche Zertifikate sind reine Teilnahmebestätigungen, andere dokumentieren eine geprüfte Leistung und lassen sich unter Umständen sogar auf ein Studium anrechnen. Eine generelle Gleichsetzung mit einem Hochschulabschluss ist jedoch nicht möglich, weshalb man die Bedingungen im Einzelfall prüfen sollte.




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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 07.06.2026 aktualisiert.

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