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VHS Arabischkurs

Privates Interesse an der fremdartigen Kultur oder auch berufliche Gründe liefern vielfach einen Anlass dafür, Arabisch zu lernen. Ein Arabischkurs kommt dementsprechend für eine große Zielgruppe infrage und vermittelt nicht nur Kenntnisse der arabischen Sprache, sondern gewährt zudem einen Einblick in die arabische Kultur. Der alltägliche Kontakt mit Zuwanderern aus dem arabischen Raum, eine anstehende Reise beispielsweise nach Dubai oder auch geschäftliche Kooperationen mit Unternehmen aus dieser Region wecken vielfach das Interesse an der arabischen Sprache, die sich allerdings immer wieder aufs Neue als große Herausforderung erweist. Auf eigene Faust kommt man folglich nicht weit, weshalb ein guter Arabischkurs absolut unerlässlich ist.

Arabisch zählt mit weltweit knapp 300 Millionen Muttersprachlern zu den meistgesprochenen Sprachen der Erde und ist Amtssprache in über 20 Ländern, von Marokko über Ägypten bis zu den Golfstaaten. Wer sich an die Sprache heranwagt, sollte allerdings von Anfang an wissen, dass das hochsprachliche Arabisch (Hocharabisch beziehungsweise Modernes Standardarabisch) und die regionalen Dialekte sich teils deutlich unterscheiden. An den Volkshochschulen steht in aller Regel das Hocharabisch im Mittelpunkt, weil es länderübergreifend verstanden wird und die Grundlage für Schriftsprache, Nachrichten und Literatur bildet.

vhs-kursangebotVHS-Arabischkurse

Unabhängig davon, ob man blutiger Anfänger ist oder bereits einige Vorkenntnisse mitbringt, erweist sich ein VHS-Arabischkurs immer wieder aufs Neue als tolle Gelegenheit, Arabisch zu lernen. In unmittelbarer Wohnortnähe kann man so beispielsweise einmal in der Woche abends an dem Arabischkurs teilnehmen und so gemeinsam mit Gleichgesinnten an der Volkshochschule lernen. Der Dozent führt durch den Unterricht und steht gerne für Rückfragen bereit.

Konversationsübungen gehören ebenso wie das Vokabellernen zu einem solchen Sprachkurs an der VHS. Ein großer Pluspunkt ist die Vereinbarkeit mit dem Beruf, denn trotz regelmäßiger Präsenzen lässt sich ein VHS-Arabischkurs parallel zum Job bewerkstelligen. Abgesehen von den Kursterminen erfordert aber natürlich auch das Lernen daheim einen gewissen Zeiteinsatz. Insbesondere der hohe Anspruch der arabischen Sprache, der sich allein schon aus dem anderen Schriftsystem ergibt, sollte nicht unterschätzt werden.

Die Volkshochschulen orientieren sich bei ihren Sprachkursen am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) und staffeln die Niveaustufen von A1 für komplette Anfänger bis hin zu fortgeschrittenen Stufen. Da die Nachfrage nach Arabisch je nach Region unterschiedlich ist, bieten kleinere Volkshochschulen oft nur die Anfängerstufen an, während größere Häuser in Ballungsräumen ein breiteres Spektrum bis zu Konversations- und Aufbaukursen vorhalten. Wer eine bestimmte Stufe sucht, sollte das Programm mehrerer umliegender Volkshochschulen vergleichen.

Was lernt man in einem VHS-Arabischkurs konkret?

Ein typischer Arabischkurs an der Volkshochschule baut auf mehreren Bausteinen auf, die im Unterricht miteinander verzahnt werden. Anfängerinnen und Anfänger steigen praktisch immer über die Schrift ein, weil ohne sie ein echter Zugang zur Sprache kaum möglich ist. Die folgenden Inhalte begegnen Teilnehmenden in den ersten Semestern:

  • Arabische Schrift: Das Alphabet mit 28 Buchstaben, die je nach Position im Wort ihre Form ändern, sowie die Schreibrichtung von rechts nach links.
  • Aussprache und Hören: Laute, die es im Deutschen nicht gibt, etwa die Kehllaute, werden gezielt geübt, damit das Ohr sie unterscheiden lernt.
  • Grundwortschatz: Vokabeln für Begrüßung, Vorstellung, Familie, Zahlen, Einkaufen und alltägliche Situationen.
  • Grammatik in kleinen Schritten: Wurzelsystem, einfache Satzbildung, Geschlecht von Substantiven und erste Verbformen.
  • Konversation: Kurze Dialoge und Rollenspiele, in denen das Gelernte sofort angewendet wird.
  • Landeskunde: Einblicke in Kultur, Umgangsformen und regionale Besonderheiten der arabischsprachigen Welt.

Der Unterricht lebt vom Wechsel zwischen diesen Elementen. Eine typische Kurseinheit beginnt häufig mit einer Wiederholung der letzten Stunde, gefolgt von neuem Vokabular, einer Schreib- oder Leseübung und einer kurzen Gesprächsrunde. Hausaufgaben dienen dazu, das Schreiben und die Vokabeln zu festigen, denn gerade die Schrift verlangt regelmäßige Wiederholung. Wer nur die Kurszeit nutzt und zu Hause nichts tut, kommt erfahrungsgemäß deutlich langsamer voran.

Arabisch für Anfänger

Absolute Anfänger, die sich erste Kenntnisse der arabischen Sprache aneignen möchten, treffen mit einem entsprechenden Anfängerkurs die richtige Wahl. Ein solcher Lehrgang vermittelt nicht nur erste Vokabeln, sondern setzt sich in besonderem Maße mit der arabischen Schrift auseinander. Deutschen Muttersprachlern ist die Schrift des Arabischen vollkommen fremd. Folglich muss man erst einmal arabisch lesen und schreiben lernen, um einen Zugang zu der Sprache zu erhalten.

Gleichzeitig gilt es auch die ganz normalen Herausforderungen zu meistern, die mit dem Erlernen einer neuen Fremdsprache einhergehen. Arabisch zu lernen, ist somit eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Angesichts der weiten Verbreitung und weltweit knapp 300 Millionen Muttersprachler lohnt es sich aber, sich der Herausforderung zu stellen und Arabisch zu lernen.

Ein A1-Anfängerkurs setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus. Wichtig ist allerdings, sich auf das andere Tempo einzustellen: Während man in einem Spanisch- oder Italienischkurs schon nach wenigen Wochen einfache Sätze liest, verbringt man im Arabischkurs zunächst einige Zeit mit dem Alphabet. Dieser Mehraufwand am Anfang zahlt sich später aus, sollte aber bei der eigenen Erwartungshaltung von vornherein eingeplant werden. Wer dranbleibt und die Schrift einmal verinnerlicht hat, erlebt den weiteren Verlauf oft als überraschend systematisch.

Für wen eignet sich ein Arabischkurs an der VHS?

Die Teilnehmenden an VHS-Arabischkursen kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenslagen, und genau diese Vielfalt macht die Kurse aus. Typische Beweggründe sind:

  • Berufliche Kontakte zu Geschäftspartnern oder Kunden aus dem arabischen Raum.
  • Eine geplante Reise in arabischsprachige Länder und der Wunsch, sich vor Ort verständigen zu können.
  • Persönliche Beziehungen, etwa zu Nachbarn, Kollegen oder der Familie des Partners.
  • Ehrenamtliches Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten und Zugewanderten.
  • Allgemeines Interesse an der Kultur, der Religion oder der Geschichte der Region.
  • Der Reiz, sich einer besonders anspruchsvollen Sprache zu stellen.

Voraussetzungen im engeren Sinne gibt es für einen Anfängerkurs nicht. Man muss kein sprachliches Talent mitbringen und auch kein junges Alter, denn die Erwachsenenbildung der Volkshochschulen richtet sich ausdrücklich an alle Generationen. Hilfreich sind jedoch Geduld, Ausdauer und die Bereitschaft, regelmäßig zu üben. Wer einsteigt, sollte sich bewusst machen, dass Arabisch eine Sprache ist, bei der sich der Erfolg über Kontinuität und nicht über kurzfristige Sprints einstellt.

Arabischkurs online

Die Volkshochschulen sind natürlich längst nicht die einzigen Anbieter von Arabischkursen. Eine private Sprachschule kann ebenso wie ein Muttersprachler als Privatlehrer eine Option sein. Viele Menschen, die Arabisch lernen möchten, wünschen sich jedoch ein Höchstmaß an Flexibilität und geben daher zeitlicher und örtlicher Unabhängigkeit den Vorzug. Dementsprechend erscheint ein Fernstudium als perfekte Wahl.

Der eine oder andere Arabischkurs wird nicht nur per Fernunterricht, sondern online abgehalten, so dass sich die Sprachschüler die technischen Möglichkeiten des World Wide Web zunutze machen können. Die Digitalisierung des Bildungssektors hat folglich auch einige Online-Arabischkurse hervorgebracht, die nicht bloß aus Skripten bestehen, sondern auch multimediale Angebote umfassen. Virtuelle Vorlesungen, Podcasts, Chats und Lernvideos kommen so zum Einsatz und machen die fehlende Präsenz wett. Auch viele Volkshochschulen selbst bieten ihre Arabischkurse inzwischen als Online- oder Hybridvariante an, bei der sich die Gruppe per Videokonferenz trifft.

Online oder Präsenz an der VHS – was passt besser?

Ob ein Arabischkurs in Präsenz vor Ort oder online die bessere Wahl ist, hängt stark von der eigenen Lebenssituation und vom Lerntyp ab. Beide Varianten haben ihre Berechtigung, und gerade bei einer schriftintensiven Sprache wie Arabisch lohnt sich ein genauer Blick.

Der Präsenzunterricht an der Volkshochschule punktet mit einem festen Rahmen, der diszipliniert. Wer einmal in der Woche zu einem festen Termin erscheint, bleibt eher am Ball als jemand, der sich das Lernen frei einteilen soll. Hinzu kommt der direkte Austausch in der Gruppe: Gerade die Aussprache der ungewohnten Laute und das Schreiben der Buchstaben lassen sich von Angesicht zu Angesicht leichter korrigieren. Die Kursleitung sieht sofort, wo es hakt, und die Gruppe motiviert.

Der Online-Kurs spielt seine Stärken aus, wenn am Wohnort kein passender Arabischkurs angeboten wird oder wenn Beruf, Familie und feste Termine schwer zusammenpassen. Wer in einer ländlichen Region lebt, findet online oft überhaupt erst ein Angebot auf dem gewünschten Niveau. Allerdings erfordert das Online-Lernen mehr Selbstdisziplin, und das Schreiben der arabischen Schrift am Bildschirm ist gewöhnungsbedürftig. Eine Hybridlösung, bei der Live-Sitzungen mit eigenständigem Üben kombiniert werden, stellt für viele einen guten Mittelweg dar.

Wie lange dauert es, Arabisch zu lernen?

Ein VHS-Kurs in Sachen Arabisch ist stets auf ein Semester angelegt und dauert somit ein halbes Jahr. Nach dieser Zeit beherrscht man die arabische Sprache allerdings noch nicht. Dieses Unterfangen nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch. Grundsätzlich sollten Interessierte ein paar Jahre einplanen, sofern sie ein gutes Sprachniveau erreichen wollen.

Wer an einem Intensivkurs teilnimmt und jede freie Minute nutzt, kann aber auch schneller voranschreiten. Es lässt sich daher nicht pauschal sagen, wie lange es dauert, Arabisch zu lernen.

Realistisch betrachtet vermittelt ein einzelnes VHS-Semester mit meist zehn bis fünfzehn Doppelstunden vor allem die Grundlagen: Schrift, Aussprache und ein erster Wortschatz für einfache Alltagssituationen. Um die Stufe A1 sicher abzuschließen, braucht man häufig zwei bis drei aufeinander aufbauende Semester. Arabisch gilt zudem für deutsche Muttersprachler als anspruchsvolle Sprache, deren Erlernen mehr Zeit beansprucht als etwa Französisch oder Spanisch. Wer das einkalkuliert und kontinuierlich dranbleibt, wird die Fortschritte aber als motivierend erleben.

Wie schwer ist es, die arabische Sprache zu lernen?

Arabischlernende empfinden dieses Unterfangen als unterschiedlich schwierig.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sprachen kennt die arabische Grammatik beispielsweise weniger Ausnahmen, wodurch es Sprachschülerinnen und Sprachschülern leichter fällt, grammatikalisch richtige Wörter und Sätze zu bilden. Dass aber nicht das lateinische Alphabet, sondern die arabische Schrift zum Einsatz kommt, erhöht den Schwierigkeitsgrad wiederum.

Eine zweite Hürde ist die bereits erwähnte Vielfalt der Sprachformen. Im Kurs lernt man Hocharabisch, das in der gesamten arabischen Welt verstanden wird und die Schriftsprache bildet. Im Alltag in einem konkreten Land spricht man jedoch häufig einen Dialekt, der davon abweicht. Das ist kein Grund, vom Hocharabisch abzuraten, im Gegenteil: Es ist die solideste Grundlage. Man sollte aber wissen, dass man mit den Kurskenntnissen nicht automatisch jeden Dialekt fließend versteht. Wer ein bestimmtes Reiseland im Blick hat, kann später gezielt einen passenden Dialektkurs ergänzen.

Was kostet ein VHS-Arabischkurs?

Feste Preise lassen sich nicht nennen, da jede Volkshochschule eigenständig kalkuliert und die Kosten von der Kursdauer, der Stundenzahl und der Gruppengröße abhängen. Als grobe Orientierung bewegen sich Semesterkurse mit wöchentlichen Terminen je nach VHS und Umfang erfahrungsgemäß im Bereich von etwa 60 bis 200 Euro. Intensiv- oder Kompaktkurse können darüber liegen, kleinere Gruppen ebenfalls, weil sich die Kosten auf weniger Köpfe verteilen.

Hinzu kommen meist die Lehrmaterialien. Ein Lehrbuch samt Arbeitsheft schlägt häufig mit einem zweistelligen Eurobetrag zu Buche und ist in der Kursgebühr in der Regel nicht enthalten. Viele Volkshochschulen gewähren zudem Ermäßigungen, etwa für Auszubildende, Studierende, Arbeitssuchende oder Inhaber bestimmter Karten. Wer wenig verdient, sollte bei der jeweiligen VHS nach den Bedingungen fragen, denn die Volkshochschulen verstehen sich ausdrücklich als bezahlbare Bildungsanbieter und gehören damit zu den günstigsten Optionen am Markt.

Wie meldet man sich für einen Arabischkurs an?

Die Anmeldung zu einem VHS-Arabischkurs ist unkompliziert und auf mehreren Wegen möglich. Den Anfang macht stets ein Blick in das aktuelle Programm der örtlichen Volkshochschule, das halbjährlich erscheint und sowohl gedruckt als auch online einsehbar ist. Dort findet man die angebotenen Kurse mit Niveaustufe, Terminen, Dauer und Gebühr.

Für die Anmeldung selbst bieten die meisten Volkshochschulen heute eine Online-Buchung an: Man legt den gewünschten Kurs in den Warenkorb und meldet sich verbindlich an. Daneben sind in der Regel auch eine schriftliche Anmeldung, eine telefonische Reservierung oder der persönliche Weg ins Servicebüro möglich. Bei Arabisch ist die Nachfrage je nach Standort sehr unterschiedlich, weshalb es sich lohnt, nicht zu lange zu warten. Bei unsicherem Vorkenntnisstand empfiehlt sich vorab eine Beratung oder ein Einstufungstest, damit man nicht im falschen Kurs landet.

Häufige Fehler und Missverständnisse

Rund um das Arabischlernen kursieren einige falsche Vorstellungen, die Einsteigern unnötig im Weg stehen oder zu Enttäuschungen führen. Wer sie kennt, startet entspannter:

  • Die Schrift hinausschieben: Manche versuchen, Arabisch zunächst nur in lateinischer Umschrift zu lernen. Das rächt sich später, weil man die Schrift dann doppelt mühsam nachholen muss.
  • Zu schnelle Fortschritte erwarten: Arabisch braucht mehr Zeit als viele europäische Sprachen. Wer Wunder nach einem Semester erwartet, gibt frustriert auf.
  • Hocharabisch und Dialekt verwechseln: Die Kurssprache ist Hocharabisch, das im Alltag eines Landes nicht eins zu eins gesprochen wird.
  • Unregelmäßig üben: Gerade Schrift und Vokabeln verlangen kurze, regelmäßige Wiederholung statt seltener langer Lerneinheiten.
  • Sprechen vermeiden: Aus Angst vor Fehlern schweigen manche im Kurs. Dabei sind genau die Konversationsübungen der Schlüssel zum Fortschritt.

Was bringt ein VHS-Arabischkurs – und was nicht?

Ehrlich eingeordnet leistet ein VHS-Arabischkurs vor allem eines: Er öffnet die Tür zu einer Sprache und Kultur, die sich auf eigene Faust kaum erschließen lässt. Man erhält eine fundierte Grundlage in Schrift, Aussprache und Grundwortschatz, lernt in einer Gruppe mit fachkundiger Anleitung und kann das Gelernte regelmäßig anwenden. Für Reisen, erste Kontakte und das Verständnis der Region ist das ein wertvoller Einstieg, der auch der allgemeinen Bildung und der interkulturellen Kompetenz zugutekommt.

Was ein Semesterkurs nicht leisten kann, ist fließende Sprachbeherrschung oder berufliche Verhandlungssicherheit. Dafür sind mehrere Jahre kontinuierlichen Lernens nötig, idealerweise ergänzt durch Kontakt zu Muttersprachlern oder einen Aufenthalt in der Region. Auch ein anerkanntes Sprachzertifikat ist nicht das primäre Ziel eines VHS-Kurses, auch wenn manche Volkshochschulen den Weg dorthin begleiten. Wer mit realistischen Erwartungen startet, wird den Kurs als das schätzen, was er ist: ein solider, bezahlbarer und gut betreuter Einstieg in eine faszinierende Weltsprache.

Praktische Tipps für Einsteiger

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich der Lernerfolg im Arabischkurs spürbar steigern. Die folgenden Empfehlungen helfen besonders in den ersten Semestern:

  • Üben Sie das Schreiben der Buchstaben täglich in kleinen Einheiten von zehn bis fünfzehn Minuten.
  • Hören Sie regelmäßig arabische Inhalte wie Nachrichten oder Podcasts, um das Ohr an Klang und Rhythmus zu gewöhnen.
  • Arbeiten Sie mit Karteikarten oder einer Vokabel-App, um den Grundwortschatz zu festigen.
  • Scheuen Sie sich nicht vor Fehlern beim Sprechen – sie gehören zum Lernen dazu.
  • Bleiben Sie über die Kurspausen hinweg am Ball, damit das Erlernte nicht verloren geht.
  • Suchen Sie den Kontakt zu Muttersprachlern, etwa in einem Sprachtandem, um das Gelernte in echten Gesprächen anzuwenden.

Häufige Fragen

Muss ich für einen Arabischkurs Vorkenntnisse mitbringen?
Nein. Anfängerkurse auf der Stufe A1 setzen keinerlei Vorkenntnisse voraus und beginnen bei null – inklusive der arabischen Schrift. Wer bereits Kenntnisse hat, kann über einen Einstufungstest oder eine Beratung an der VHS den passenden weiterführenden Kurs finden.
Lerne ich im VHS-Kurs Hocharabisch oder einen Dialekt?
In aller Regel Hocharabisch, also das Moderne Standardarabisch. Es wird in der gesamten arabischen Welt verstanden und bildet die Grundlage für Schrift, Nachrichten und Literatur. Im Alltag eines konkreten Landes spricht man oft zusätzlich einen Dialekt, den man bei Bedarf später gesondert vertiefen kann.
Wie viel Zeit muss ich neben dem Kurs einplanen?
Für spürbare Fortschritte sollten Sie zusätzlich zu den wöchentlichen Kursterminen mehrere kurze Übungseinheiten pro Woche einplanen. Gerade die arabische Schrift und der Wortschatz verlangen regelmäßige Wiederholung. Wer nur die Kurszeit nutzt, kommt deutlich langsamer voran.
Ist Arabisch wirklich so schwer zu lernen?
Arabisch gilt für deutsche Muttersprachler als anspruchsvoll, vor allem wegen der fremden Schrift und einiger ungewohnter Laute. Die Grammatik ist dafür in vielen Bereichen erstaunlich regelmäßig. Mit Geduld und kontinuierlichem Üben ist die Sprache gut zu bewältigen – der Anfang verlangt nur etwas mehr Durchhaltevermögen.
Was kostet ein Arabischkurs an der Volkshochschule?
Die Gebühr hängt von Dauer, Stundenzahl und Gruppengröße ab und unterscheidet sich von VHS zu VHS. Als grobe Orientierung liegen Semesterkurse oft im Bereich von etwa 60 bis 200 Euro, zuzüglich Lehrmaterial. Viele Volkshochschulen gewähren Ermäßigungen, nach denen man direkt vor Ort fragen sollte.
Kann ich einen Arabischkurs auch online belegen?
Ja. Viele Volkshochschulen bieten ihre Arabischkurse inzwischen als Online- oder Hybridvariante per Videokonferenz an, und auch externe Anbieter haben Online-Kurse im Programm. Das lohnt sich besonders, wenn am Wohnort kein passender Präsenzkurs angeboten wird, erfordert aber etwas mehr Selbstdisziplin.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wer eine Fremdsprache lernen will, legt in der Regel besonderen Wert auf das Sprechvermögen sowie das Hörverständnis. Dies trifft grundsätzlich auch auf Lernende der arabischen Sprache zu. Diese sollten aber auch der arabischen Schrift besondere Aufmerksamkeit schenken und daher den folgenden Tipp aus unserer Redaktion befolgen.

Widmen Sie Schreibübungen besondere Aufmerksamkeit!

Anfänger/innen, die Arabisch lernen möchten, sollten sich in besonderem Maße Schreibübungen widmen. Die arabische Schrift ist eine der großen Hürden, die es zu nehmen gilt.

Durch kontinuierliches Üben kann man diese Herausforderung meistern und lernen, arabische Schrift zu lesen und zu schreiben. Dies ist zwar zunächst sehr mühsam und versetzt die Lernenden teilweise in alte Grundschulzeiten zurück, aber es ist erforderlich, um einen Zugang zur arabischen Sprache zu bekommen.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 26.05.2026 aktualisiert.

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