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VHS Kurs Online-Kurs selber erstellen

Online-Kurse erleben seit geraumer Zeit einen regelrechten Boom und machen anderen Formen der Erwachsenenbildung zunehmend Konkurrenz. Das Volkshochschulwesen ist davon ebenfalls betroffen, geht aber zugleich mit der Zeit. So ist es heute möglich, den einen oder anderen VHS-Kurs online zu absolvieren. Virtuelle Fernkurse sollten als flexible Alternativen aber auch Beachtung finden.

All diejenigen, die an Online-Kursen interessiert sind und selbst virtuelle Lernangebote bereitstellen möchten, brauchen dazu formal keine besondere Qualifikation. Es existiert keine formale Zugangsbeschränkung zu der Tätigkeit. Das bedeutet aber nicht, dass ein entsprechender Quereinstieg ohne jegliche Vorbereitung Aussicht auf Erfolg hat. Wer mit Online-Kursen Geld verdienen möchte, sollte vorab bereit sein, Zeit, Energie und Geld in eine passende Qualifizierung zu investieren. Die fachliche Kompetenz sollte allerdings schon vorhanden sein.

Kurse, die sich mit der Erstellung von Online-Kursen befassen, fokussieren vor allem die pädagogischen, didaktischen und technischen Gesichtspunkte. In Verbindung mit der vorhandenen Fachkompetenz entsteht so eine perfekte Basis für den ersehnten Erfolg mit eigenen Online-Kursen. Dozentinnen und Dozenten profitieren hier ebenso wie die Teilnehmenden von der Flexibilität und können sich nebenbei ein zweites Standbein aufbauen.

Viele Menschen träumen davon, über das Internet Geld zu verdienen. Ein einmal erstellter Online-Kurs kann ihnen langfristig sogar ein passives Einkommen bescheren. Dass das Interesse an Wissen rund um die Online-Kurs-Erstellung groß ist, ist somit kein Wunder.

Was bedeutet es, einen Online-Kurs selbst zu erstellen?

Einen Online-Kurs selbst zu erstellen, meint weit mehr, als ein paar Videos aufzunehmen und ins Netz zu stellen. Es geht darum, ein eigenes Thema so aufzubereiten, dass Lernende es Schritt für Schritt nachvollziehen und am Ende einen konkreten Nutzen daraus ziehen. Aus einem losen Bündel an Fachwissen wird auf diese Weise ein strukturiertes Lernangebot mit klarem roten Faden.

Ein durchdachter Online-Kurs verbindet drei Ebenen: das fachliche Wissen, die didaktische Vermittlung und die technische Umsetzung. Wer beispielsweise als Handwerkerin, Coach, Buchhalter oder Hobby-Fotograf über fundiertes Wissen verfügt, bringt die erste Ebene bereits mit. Die beiden anderen Ebenen lassen sich erlernen – und genau hier setzen entsprechende Kurse an den Volkshochschulen und bei anderen Anbietern an.

Ziel eines solchen Kurses ist es, angehende Erstellerinnen und Ersteller in die Lage zu versetzen, ihr Wissen mediengerecht zu verpacken. Sie lernen, Lernziele zu definieren, Inhalte in sinnvolle Module zu gliedern und die passenden Werkzeuge auszuwählen. Am Ende steht idealerweise ein eigenes Konzept oder sogar ein erster fertiger Kurs.

Erstellung von Online-Kursen an der VHS lernen

vhs-kursangebot

Die Volkshochschulen in Deutschland bieten ein breites Spektrum an Bildungsangeboten und gehen dabei auch auf gesellschaftliche Veränderungen ein. Der digitale Wandel findet im VHS-Programm auf unterschiedliche Art und Weise Beachtung. Ein besonderes Highlight kann ein VHS-Kurs für angehende Ersteller/innen von Online-Kursen sein.

Im Zuge wöchentlicher Präsenzen, eines Seminars oder eines Bildungsurlaubs widmen sich diese intensiv dem E-Learning und befassen sich vor allem mit den folgenden Inhalten:

  • Konzeptentwicklung
  • Software
  • Pädagogik
  • Didaktik
  • Webprogrammierung
  • Online-Marketing
  • Social-Media-Marketing
  • Launch

So lernen die Teilnehmenden unter fachlicher Anleitung, worauf es bei Online-Kursen ankommt. Gemeinsam mit Gleichgesinnten können sie mitunter eine Projektarbeit angehen und das Gelernte so direkt in der Praxis erproben.

Nach Beendigung des VHS-Kurses sind sie dann in der Lage, einen eigenen Online-Kurs auf die Beine zu stellen.

Kursinhalte und Themen im Überblick

Wer wissen möchte, was in einem Kurs zur Erstellung von Online-Kursen konkret behandelt wird, findet meist eine Mischung aus konzeptionellen, gestalterischen und technischen Bausteinen. Die genaue Gewichtung hängt vom jeweiligen Angebot und der ausrichtenden Volkshochschule ab, doch einige Schwerpunkte tauchen immer wieder auf.

Am Anfang steht häufig die Konzeptarbeit. Die Teilnehmenden überlegen, für welche Zielgruppe der eigene Kurs gedacht ist, welches Problem er löst und welche Lernziele am Ende erreicht sein sollen. Aus diesen Überlegungen entsteht ein Curriculum, das die Inhalte in Module und Lektionen gliedert.

Anschließend rückt die mediale Umsetzung in den Vordergrund. Dazu gehört der Umgang mit Videoaufnahme und Tonqualität, das Erstellen von Lernmaterialien wie Skripten, Präsentationen oder Quizfragen sowie die Auswahl einer geeigneten Lernplattform. Auch rechtliche Aspekte wie Urheberrecht, Datenschutz und Bildrechte werden in vielen Kursen zumindest angerissen.

Typische Themenfelder im Detail:

  • Zielgruppen- und Themenanalyse
  • didaktische Aufbereitung und Lernzielformulierung
  • Strukturierung in Module und Lektionen
  • Video-, Audio- und Bildschirmaufnahme
  • Erstellung begleitender Lernmaterialien
  • Auswahl von Lernplattformen und Tools
  • Grundlagen von Marketing und Vermarktung
  • rechtliche Rahmenbedingungen

Für wen ist ein solcher Kurs geeignet?

Ein Kurs zur Erstellung von Online-Kursen richtet sich an alle, die ihr Wissen oder ihre Erfahrung digital weitergeben möchten. Das können selbstständige Trainerinnen und Trainer sein, die ihr Angebot um ein ortsunabhängiges Format erweitern wollen, ebenso wie Angestellte, die sich ein zweites Standbein aufbauen möchten. Auch Menschen mit einem ausgeprägten Hobby oder einem speziellen Handwerk finden hier einen Einstieg.

Ebenso angesprochen sind Fachkräfte aus Unternehmen, die intern Schulungen digitalisieren sollen, sowie Lehrende, die ihren Unterricht um digitale Elemente ergänzen wollen. Der gemeinsame Nenner ist der Wunsch, vorhandenes Wissen strukturiert und mediengerecht zu vermitteln.

Welche Vorkenntnisse sind sinnvoll?

Formale Voraussetzungen gibt es in der Regel keine. Wichtig ist vor allem, dass die fachliche Kompetenz zum geplanten Kursthema bereits vorhanden ist – denn diese vermittelt ein Kurs zur Kurserstellung nicht. Wer einen Sprachkurs, einen Yoga-Kurs oder einen Buchhaltungskurs erstellen möchte, sollte das jeweilige Fachgebiet beherrschen.

Grundlegende Computerkenntnisse sind von Vorteil, ebenso ein gewisses Maß an Geduld für die technische Umsetzung. Tiefgreifende Programmier- oder Schnittkenntnisse werden hingegen meist nicht vorausgesetzt, da die Kurse genau diese Werkzeuge Schritt für Schritt erklären. Wer unsicher ist, ob das eigene Vorwissen ausreicht, kann sich vor der Anmeldung bei der jeweiligen Volkshochschule beraten lassen.

Online-Kurs oder Präsenzkurs an der VHS?

Die Frage, ob man die Erstellung von Online-Kursen lieber in einem Präsenzkurs oder selbst online lernen sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Wege haben ihre Berechtigung und sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Ein Präsenzkurs an der örtlichen Volkshochschule bietet einen festen Rahmen, direkten Austausch mit der Kursleitung und den anderen Teilnehmenden sowie die Möglichkeit, Fragen unmittelbar zu klären. Die feste Struktur hilft dabei, am Ball zu bleiben und das Projekt nicht aus den Augen zu verlieren.

Ein Online-Kurs zur Online-Kurs-Erstellung hat dagegen einen reizvollen Nebeneffekt: Die Teilnehmenden erleben das gewünschte Format aus der Perspektive der Lernenden. Sie sehen unmittelbar, was eine gute digitale Lernerfahrung ausmacht, und können diese Erkenntnisse in den eigenen Kurs einfließen lassen. Zudem ist das Lernen zeitlich und örtlich flexibel.

Online-Kurse rund um die Kurserstellung

Neben der Volkshochschule kommen noch weitere Anbieter für einen Kurs rund um die Erstellung von Online-Kursen in Betracht. Teilweise handelt es sich um zeitlich und örtlich flexible E-Learning-Angebote. Die Teilnehmenden lernen im Zuge dessen, worauf es bei der Erstellung von Online-Kursen ankommt.

Einerseits wird so die Theorie vermittelt, andererseits durchlaufen sie einen Online-Kurs und erleben dadurch die Praxis. Sie sammeln als Teilnehmende wertvolle Erfahrungen und haben zudem ein konkretes Beispiel vor Augen, an dem sie sich orientieren können.

Die Flexibilität des E-Learnings darf in Zusammenhang mit einem Online-Kurs ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Angesichts der vielen Vorzüge liegt es nahe, online zu lernen, wie man einen Online-Kurs auf die Beine stellt. Zum Teil wissen dies auch die Volkshochschulen und offerieren Online-Kurse zur Online-Kurs-Erstellung.

Die Digitalisierung des Bildungswesens hat somit auch die VHS erreicht. Es existieren aber noch weitere Anbieter, die Interessierten die fachliche Kompetenz als Online-Dozent/in beziehungsweise E-Tutor/in vermitteln.

Dauer, Ablauf und Kosten

Wie lange ein Kurs zur Erstellung von Online-Kursen dauert, hängt stark vom Format ab. Manche Angebote sind als kompaktes Wochenendseminar konzipiert, andere erstrecken sich über mehrere Wochen mit wöchentlichen Terminen. Auch die Form des Bildungsurlaubs ist verbreitet, bei der die Inhalte in einer zusammenhängenden Woche vermittelt werden.

Der Ablauf folgt häufig einem roten Faden vom Konzept bis zum fertigen Produkt. Zu Beginn klären die Teilnehmenden ihr Thema und ihre Zielgruppe, danach geht es an die didaktische Aufbereitung und die technische Umsetzung. In vielen Kursen entsteht parallel eine eigene Projektarbeit, sodass am Ende ein erster Kursbaustein oder ein vollständiges Konzept vorliegt.

Bei den Kosten lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen, da die Preise je nach Volkshochschule, Kursumfang und Region variieren. Generell gelten die Volkshochschulen aber als vergleichsweise günstige Anbieter der Erwachsenenbildung. Wer ein konkretes Angebot ins Auge fasst, sollte die genaue Gebühr direkt im aktuellen Programm der jeweiligen VHS nachsehen. Unter bestimmten Voraussetzungen kommen zudem Fördermöglichkeiten wie der Bildungsgutschein oder ein Bildungsurlaub infrage.

Nutzen und Perspektiven

Der Aufwand für einen eigenen Online-Kurs kann sich auf mehrere Weisen auszahlen. Im besten Fall entsteht ein digitales Produkt, das nach der einmaligen Erstellung immer wieder verkauft werden kann und so zu einem zusätzlichen, teils passiven Einkommen beiträgt. Gerade für Selbstständige bedeutet das eine wertvolle Ergänzung zum klassischen Angebot, das stets an die eigene Zeit gebunden ist.

Darüber hinaus stärkt ein gut gemachter Online-Kurs die Sichtbarkeit und Reputation im eigenen Fachgebiet. Wer sein Wissen strukturiert weitergibt, positioniert sich als Fachperson und kann darüber neue Kontakte und Aufträge gewinnen. Die im Kurs erworbenen Kompetenzen in Didaktik und Medienproduktion sind außerdem auch in vielen anderen beruflichen Zusammenhängen nützlich.

Realistisch betrachtet ist der eigene Online-Kurs jedoch kein Selbstläufer. Erfolg stellt sich meist erst ein, wenn das Thema gefragt ist, die Qualität stimmt und die Vermarktung durchdacht angegangen wird. Ein entsprechender Kurs an der VHS schafft hierfür eine solide Grundlage, ersetzt aber nicht das eigene Engagement.

Tipps für den Einstieg

Wer mit dem Gedanken spielt, einen eigenen Online-Kurs zu erstellen, kann sich die ersten Schritte mit ein paar grundlegenden Überlegungen erleichtern. Die folgenden Hinweise dienen der Orientierung und helfen dabei, das Vorhaben auf ein tragfähiges Fundament zu stellen.

  • Beginnen Sie mit einem klar umrissenen Thema, bei dem Sie über echte Fachkompetenz verfügen.
  • Klären Sie früh, für welche Zielgruppe der Kurs gedacht ist und welches Problem er löst.
  • Planen Sie die Inhalte in überschaubaren Modulen, bevor Sie mit der Produktion starten.
  • Achten Sie auf eine verständliche Ton- und Bildqualität – sie wiegt oft schwerer als aufwendige Technik.
  • Holen Sie sich frühes Feedback von Testpersonen, bevor der Kurs veröffentlicht wird.
  • Lassen Sie sich an der VHS zum passenden Kursformat und zu Fördermöglichkeiten beraten.

Häufige Fragen

Brauche ich besondere Vorkenntnisse, um die Erstellung von Online-Kursen zu lernen?
Formale Voraussetzungen gibt es in der Regel nicht. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihr geplantes Kursthema fachlich beherrschen. Die didaktischen und technischen Kompetenzen werden im Kurs selbst vermittelt. Grundlegende Computerkenntnisse sind hilfreich, aber ausgeprägte Programmier- oder Schnittkenntnisse werden meist nicht erwartet.
Was kostet ein VHS-Kurs zur Erstellung von Online-Kursen?
Eine pauschale Angabe ist nicht möglich, da die Gebühren je nach Volkshochschule, Umfang und Format unterschiedlich ausfallen. Die Volkshochschulen zählen jedoch zu den günstigeren Anbietern der Erwachsenenbildung. Den genauen Preis entnehmen Sie am besten dem aktuellen Programm der jeweiligen VHS.
Wie lange dauert ein solcher Kurs?
Die Dauer reicht von kompakten Wochenendseminaren über mehrwöchige Kurse mit festen Terminen bis hin zum Bildungsurlaub innerhalb einer Woche. Welches Format am besten passt, hängt von Ihren zeitlichen Möglichkeiten und Ihrem Lernverhalten ab.
Kann ich mit einem eigenen Online-Kurs wirklich Geld verdienen?
Grundsätzlich ja, denn ein einmal erstellter Kurs lässt sich mehrfach verkaufen und kann so ein zusätzliches Einkommen erzeugen. Erfolg ist allerdings kein Selbstläufer: Er hängt von einem gefragten Thema, einer guten Qualität und einer durchdachten Vermarktung ab. Ein Kurs an der VHS legt dafür die Grundlage.
Lerne ich die Erstellung besser in einem Präsenzkurs oder online?
Beide Wege haben Vorzüge. Ein Präsenzkurs bietet festen Rahmen und direkten Austausch, während ein Online-Kurs flexibel ist und Sie das Format zugleich aus Sicht der Lernenden erleben lässt. Welche Variante passt, hängt von Ihren Vorlieben und Ihrem Alltag ab.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 21.05.2026 aktualisiert.

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