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VHS-Kurs mit Sprachniveau A A1 A2

Menschen, die eine neue Fremdsprache lernen möchten und über keinerlei oder kaum Vorkenntnisse verfügen, sind an den Volkshochschulen in Deutschland goldrichtig. Diese bieten ein vielfältiges Programm und können mit unterschiedlichsten Sprachkursen aufwarten. Im Rahmen eines VHS-Kurses A1 beziehungsweise A2 geht es darum, einen Grundstein zu legen und einen Zugang zu der bisher unbekannten Fremdsprache zu finden.

Wer bei den Bezeichnungen A1 und A2 vornehmlich an Autobahnen denkt und sich fragt, was diese Kürzel in den Beschreibungen von Sprachkursen an der Volkshochschule zu suchen haben, sollte sich mit dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen befassen. Dabei zeigt sich, dass insgesamt sechs Sprachlevel existieren, denen die Fremdsprachenkenntnisse der Lernenden zugeordnet werden können. Die Niveaustufen A1 und A2 machen hier den Anfang.

All diejenigen, die den richtigen Sprachkurs auswählen müssen, sollten die einzelnen Definitionen innerhalb des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen kennen. Im grundlegenden Bereich für Anfänger/innen sind die folgenden Bezeichnungen besonders relevant:

  • A
    Das Kompetenzniveau A ist der Inbegriff einer elementaren Sprachverwendung.
  • A1
    Das Sprachlevel A1 beschreibt den Einstieg in eine Fremdsprache und sagt aus, dass der Lernende einfache Sätze verstehen und anwenden kann, sofern diese simple Themen und einfachste Situationen betreffen.
  • A2
    Wer eine Fremdsprache auf dem Sprachlevel A2 beherrscht, verfügt dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen entsprechend zumindest über die Grundlagen. Häufige Ausdrücke, alltägliche Situationen und einfache Sätze können von den Fremdsprachenlernenden gemeistert werden.

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VHS-Sprachkurse für Anfänger/innen

Eine vollkommen neue Sprache zu lernen, erweist sich immer wieder als große Herausforderung. Ohne entsprechende Kurse hat dieses Unterfangen daher nur wenig Aussicht auf Erfolg. Der Besuch einer Sprachschule oder die Teilnahme an einer Sprachreise sind spannende Optionen, aber nicht die einzigen Möglichkeiten, eine neue Fremdsprache zu lernen. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Volkshochschulen in Deutschland zu nennen, die ihrem Bildungsauftrag auch mithilfe diverser Sprachkurse gerecht werden.

Mit steigendem Sprachlevel sinkt das konkrete Sprachkurs-Angebot an der VHS, was im Umkehrschluss bedeutet, dass der Kompetenzbereich A hier in besonderem Maße Beachtung findet. Dies zeigt sich anhand dessen, dass neben den gängigen Fremdsprachen durchaus auch einige exotischere Sprachen als A1- und A2-Kurse an der VHS unterrichtet werden.

Nachfolgend findet sich eine beispielhafte Auswahl, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann:

  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Chinesisch
  • Russisch
  • Kroatisch
  • Schwedisch
  • Niederländisch
  • Griechisch

Wenn es darum geht, sich auf eine Reise vorzubereiten oder den Anfang in einer neuen Sprache zu machen, sind A1- und A2-Kurse an der Volkshochschule die richtige Wahl. All diejenigen, die sich mit der persönlichen Einstufung unsicher sind, können an der VHS zunächst einen Einstufungstest absolvieren und werden dann der richtigen Niveaustufe zugeordnet.

Was lernt man in einem A1- und A2-Kurs konkret?

Ein Sprachkurs der Stufe A1 beginnt buchstäblich beim Nullpunkt. In den ersten Unterrichtsstunden geht es darum, sich vorzustellen, andere zu begrüßen, nach dem Befinden zu fragen und einfache Angaben zur eigenen Person zu machen. Schritt für Schritt kommen die Wortfelder hinzu, die im Alltag am häufigsten gebraucht werden: Zahlen, Uhrzeit und Datum, Familie und Wohnen, Essen und Trinken, Einkaufen sowie der Weg von A nach B.

Grammatikalisch bleibt ein A1-Kurs bewusst überschaubar. Üblicherweise werden die Gegenwartsform, einfache Fragesätze, die Verneinung und gegebenenfalls eine erste Vergangenheitsform behandelt – immer in kleinen, gut verdaulichen Portionen und stets an konkreten Alltagssituationen festgemacht. Auf der Stufe A2 wird dieses Fundament verbreitert. Hinzu kommen Themen wie Arbeit und Beruf, Gesundheit, Reisen, Freizeit und das Erzählen von Vergangenem. Die Sätze werden länger, die Lernenden können einfache Texte lesen, kurze Nachrichten schreiben und Gespräche über vertraute Themen führen.

Typische Übungen im Kursraum sind Partner- und Gruppendialoge, Hörverstehensaufgaben mit kurzen Audioclips, das Nachspielen von Alltagssituationen wie ein Einkauf oder eine Restaurantbestellung sowie kleine Schreibaufgaben. Die vier Fertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben werden dabei abwechselnd trainiert, wobei gerade auf den unteren Stufen das aktive Sprechen großen Raum einnimmt. Ein Lehrbuch mit begleitendem Übungsheft bildet meist den roten Faden, ergänzt durch Audiomaterial und Arbeitsblätter.

Für wen eignen sich A1- und A2-Kurse?

Die Anfängerkurse an der Volkshochschule richten sich an alle, die eine Sprache ganz neu oder nach langer Pause wieder von vorn beginnen. Besonders häufig finden sich hier Menschen, die sich auf eine Reise oder einen Umzug ins Ausland vorbereiten, die berufliche Gründe haben, die familiäre Verbindungen in ein anderes Land pflegen oder die schlicht aus persönlichem Interesse eine neue Sprache erlernen möchten.

Ein A1-Kurs setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus – genau das macht ihn zum richtigen Einstieg für echte Neulinge. Wer dagegen schon einmal Grundlagen gesammelt hat, etwa in der Schule oder auf Reisen, fühlt sich in einem reinen A1-Kurs schnell unterfordert und ist auf der Stufe A2 oft besser aufgehoben. Um hier nicht im falschen Kurs zu landen, lohnt sich der weiter unten beschriebene Einstufungstest.

Auch das Lerntempo sollte realistisch eingeschätzt werden. Die Kurse sind so angelegt, dass sie sich neben Beruf oder Familie bewältigen lassen. Wer regelmäßig teilnimmt und zwischen den Terminen ein wenig Zeit für Vokabeln und Übungen einplant, kommt erfahrungsgemäß gut voran. Vorkenntnisse in anderen Fremdsprachen sind hilfreich, aber keine Bedingung.

Wie lange dauert ein VHS-Kurs auf A1 oder A2?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da jede Volkshochschule ihr Programm eigenständig gestaltet. Typisch ist jedoch, dass ein Kurs an das Semester gekoppelt ist und sich über mehrere Wochen bis Monate erstreckt, mit einem festen wöchentlichen Termin von rund 90 Minuten bis zu drei Unterrichtsstunden. Über ein Semester summiert sich das häufig auf einen mittleren zweistelligen Stundenumfang.

Um von der Stufe A1 zu A2 zu gelangen, muss man in aller Regel mehr als ein Semester einplanen. Viele Volkshochschulen bauen ihre Sprachkurse modular auf, sodass auf A1.1 ein A1.2 folgt und sich daran die A2-Module anschließen. Wer zügiger vorankommen möchte, findet mancherorts auch Intensiv- oder Kompaktkurse, die den Stoff in geballter Form über wenige Wochen oder an Wochenenden vermitteln. Solche Formate verlangen allerdings mehr Eigenarbeit und Durchhaltevermögen.

Realistisch betrachtet ist das Erreichen einer soliden A2-Kompetenz ein Projekt über mehrere Semester hinweg. Wer das von Anfang an einkalkuliert, vermeidet Frust und bleibt eher am Ball.

Online-Kurse der Niveaustufe A1 und A2

Die festen Präsenztermine vor Ort und die Tatsache, dass jede VHS nur eine begrenzte Auswahl an Sprachkursen aus den Bereichen A1 und A2 anbieten kann, sind Aspekte, die bei der Suche nach dem richtigen Sprachlernangebot zu beachten sind.

Wer sich mehr Flexibilität und eine größere Auswahl wünscht, findet bei vielen Volkshochschulen inzwischen Online-Kurse, die per Videokonferenz live stattfinden, sowie bei diversen Fernschulen und anderen Anbietern passende E-Learning-Formate. Per Bildschirm widmen sich die Teilnehmenden den Grundlagen der betreffenden Fremdsprache und können sich zeitlich und örtlich unabhängiger auf das erste Sprachzertifikat vorbereiten.

Online oder Präsenz – was passt zu A1- und A2-Lernenden?

Gerade auf den Einstiegsstufen ist die Wahl zwischen Online- und Präsenzunterricht keine Nebensächlichkeit. Im Klassenraum vor Ort profitieren Anfänger/innen von der unmittelbaren Korrektur durch die Kursleitung, vom direkten Sprechen mit anderen Teilnehmenden und von einer klaren Routine, die das Dranbleiben erleichtert. Wer eine völlig neue Sprache von Grund auf lernt, empfindet diese feste Struktur und den persönlichen Kontakt häufig als großen Vorteil.

Online-Kurse punkten dafür mit Flexibilität und sparen den Anfahrtsweg. Sie eignen sich gut für Menschen mit wenig Zeit, mit langen Wegen zur nächsten VHS oder mit unregelmäßigem Alltag. Allerdings verlangt das Lernen am Bildschirm mehr Selbstdisziplin, und das spontane Sprechen kommt in manchen Online-Formaten etwas kürzer. Eine gute Mischung bieten Live-Online-Kurse per Videokonferenz, die feste Termine mit ortsunabhängiger Teilnahme verbinden.

Eine ehrliche Empfehlung lautet daher: Wer es einrichten kann und Wert auf viel gesprochenes Üben legt, ist auf A1 und A2 im Präsenzunterricht oft besonders gut aufgehoben. Wer auf Flexibilität angewiesen ist, sollte sich für ein angeleitetes Live-Online-Format mit festen Terminen entscheiden statt für ein reines Selbstlernprogramm.

Was kostet ein A1- oder A2-Kurs an der VHS?

Die Volkshochschulen gelten als vergleichsweise günstige Anbieter in der Erwachsenenbildung, da sie als gemeinnützige Einrichtungen arbeiten und vielerorts kommunal gefördert werden. Eine feste Preisangabe verbietet sich allerdings, weil die Gebühren je nach Volkshochschule, Bundesland, Sprache, Kursdauer und Gruppengröße deutlich auseinandergehen.

Die Kursgebühr wird häufig pro Semester oder pro Unterrichtseinheit berechnet, sodass der Endbetrag stark von der Anzahl der Termine abhängt. Hinzu kommen in der Regel die Kosten für das Lehrwerk samt Übungsheft, das gesondert anzuschaffen ist. Wer ein anerkanntes Zertifikat anstrebt, sollte zudem die separate Prüfungsgebühr einkalkulieren.

Wichtig zu wissen: Viele Volkshochschulen gewähren ermäßigte Gebühren für Menschen mit geringem Einkommen, für Studierende, Auszubildende oder Empfängerinnen und Empfänger bestimmter Sozialleistungen. Es lohnt sich, vor der Anmeldung gezielt nach solchen Ermäßigungen und nach Fördermöglichkeiten zu fragen – die konkreten Konditionen erfährt man am zuverlässigsten direkt bei der örtlichen VHS.

Wie meldet man sich an?

Der Weg in den Kurs beginnt mit einem Blick in das aktuelle Programm der örtlichen Volkshochschule, das in gedruckter Form und online erscheint. Hat man einen passenden Kurs gefunden, ist die Anmeldung meist auf mehreren Wegen möglich: bequem über die Website, persönlich in der Geschäftsstelle, telefonisch oder schriftlich. Bei der Online-Anmeldung legt man den Kurs in der Regel in einen Warenkorb und schließt die Buchung verbindlich ab.

Da beliebte Sprachen und gute Termine schnell ausgebucht sind, empfiehlt sich eine zeitnahe Anmeldung nach Erscheinen des neuen Programms. Wer unsicher ist, ob A1 oder A2 die richtige Stufe ist, sollte vor der verbindlichen Buchung die Beratung der VHS in Anspruch nehmen oder am Einstufungstest teilnehmen. So lässt sich vermeiden, dass man im ersten Termin merkt, im falschen Kurs gelandet zu sein.

Was bringt ein A1- oder A2-Kurs – und was nicht?

Ein erfolgreich absolvierter A1-Kurs befähigt dazu, sich in einfachen, vertrauten Situationen zu verständigen: jemanden begrüßen, sich vorstellen, im Geschäft etwas kaufen, nach dem Weg fragen oder eine Bestellung aufgeben. Auf der Stufe A2 kommt die Fähigkeit hinzu, über vertraute Themen wie Arbeit, Familie oder Freizeit zu sprechen, einfache Texte zu verstehen und kurze Mitteilungen zu verfassen. Für einen Urlaub, erste Alltagskontakte im Ausland oder als solides Fundament für höhere Stufen ist das ein echter Gewinn.

Ebenso ehrlich gehört dazu, was die Stufen A1 und A2 nicht leisten. Sie reichen nicht aus, um an akademischen oder anspruchsvollen beruflichen Anforderungen teilzuhaben, komplexe Texte zu lesen oder flüssige Diskussionen zu führen – dafür sind die Stufen B und C gedacht. Auch ersetzt der Unterricht nicht das eigenständige Üben zwischen den Terminen. Wer Vokabeln wiederholt, die Sprache hört und jede Gelegenheit zum Sprechen nutzt, holt aus einem Anfängerkurs deutlich mehr heraus als jemand, der nur die Präsenztermine absitzt.

Wer ein A1- oder A2-Sprachzertifikat anstrebt, etwa für Aufenthaltszwecke oder den Lebenslauf, sollte vorab klären, welches Zertifikat genau verlangt wird und ob der gewählte VHS-Kurs gezielt darauf vorbereitet. Nicht jeder Anfängerkurs endet automatisch mit einer Prüfung.

Praktische Tipps für Einsteiger/innen

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lassen sich die ersten Schritte in einer neuen Sprache deutlich angenehmer gestalten. Die folgenden Hinweise haben sich für Anfänger/innen bewährt:

  • Lieber täglich ein paar Minuten lernen als einmal pro Woche stundenlang – regelmäßige kurze Einheiten festigen Vokabeln nachhaltiger.
  • Keine Scheu vor Fehlern: Auf A1 und A2 sind Fehler normal und sogar notwendig, um voranzukommen. Wer mutig spricht, lernt schneller.
  • Die Sprache in den Alltag holen, etwa durch einfache Lieder, kurze Videos oder Beschriftungen im Haushalt.
  • Vor der Anmeldung Beratung und Einstufungstest nutzen, um auf der passenden Stufe einzusteigen.
  • Realistische Ziele setzen und Geduld mitbringen – eine Sprache wächst über Monate, nicht über Tage.

Häufige Fehler und Missverständnisse

Rund um die Anfängerstufen halten sich einige Annahmen, die Lernenden den Start unnötig erschweren. Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass A1 und A2 binnen weniger Wochen abgeschlossen seien – tatsächlich braucht solides Sprachenlernen Zeit und Wiederholung. Ein zweiter typischer Fehler ist die falsche Selbsteinstufung: Wer Restkenntnisse aus der Schule überschätzt oder unterschätzt, sitzt schnell im falschen Kurs. Der Einstufungstest schafft hier Klarheit.

Ebenfalls häufig unterschätzt wird die Eigenarbeit. Der Kurs liefert die Struktur und die Anleitung, doch ohne Wiederholung zu Hause verflüchtigt sich der Stoff rasch. Schließlich verwechseln manche das Niveau mit einem konkreten Zertifikat: A1 und A2 bezeichnen Kompetenzstufen, nicht automatisch eine bestandene Prüfung. Ein Zertifikat erhält nur, wer eine entsprechende Prüfung ablegt.

Was sagt das Kompetenzniveau A aus?

Das Kompetenzniveau A bildet gewissermaßen die Basis innerhalb des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen und steht für eine elementare Sprachanwendung.

Die Lernenden können vertraute und einfache Dinge kommunizieren beziehungsweise verstehen und haben somit einen ersten Zugang zu der betreffenden Fremdsprache.

Warum bieten die Volkshochschulen so viele Sprachkurse auf dem Sprachniveau A1 beziehungsweise A2 an?

Dass die Volkshochschulen wichtige Institutionen im Bereich der Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen sind, ist Tatsache. Dabei fällt schnell auf, dass insbesondere im Kompetenzbereich A eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Sprachen besteht.

Dies liegt vor allem daran, dass VHS-Sprachkurse gerne von Anfängern genutzt werden, um eine neue Fremdsprache kennenzulernen und die Basis zu schaffen, um sich beispielsweise im bevorstehenden Urlaub besser verständigen zu können. Mit jeder höheren Stufe verkleinert sich der Kreis der Interessierten, weshalb das Angebot an B- und C-Kursen naturgemäß schmaler ausfällt als die breite Auswahl im Einstiegsbereich.

Häufige Fragen

Brauche ich für einen A1-Kurs Vorkenntnisse?
Nein. Ein A1-Kurs ist genau für Menschen gedacht, die bei null anfangen und keinerlei Vorkenntnisse in der betreffenden Sprache mitbringen. Wer dagegen bereits Grundlagen besitzt, ist auf der Stufe A2 meist besser aufgehoben. Im Zweifel hilft der Einstufungstest der VHS bei der richtigen Einordnung.
Wie lange dauert es von A1 bis A2?
Das hängt von Kursform und Lerntempo ab. In der Regel sollte man mehr als ein Semester einplanen, da viele Volkshochschulen die Stufen modular aufbauen (etwa A1.1, A1.2, A2.1, A2.2). Intensivkurse verkürzen die Gesamtdauer, verlangen aber deutlich mehr Eigenarbeit. Eine genaue Angabe macht am besten die jeweilige VHS.
Was kostet ein A1- oder A2-Kurs?
Feste Preise lassen sich nicht nennen, da die Gebühren je nach VHS, Bundesland, Sprache und Kursdauer variieren. Volkshochschulen gelten aber als günstig. Zu der Kursgebühr kommen meist die Kosten für das Lehrwerk und gegebenenfalls eine Prüfungsgebühr hinzu. Ermäßigungen sind vielerorts möglich – am besten direkt bei der örtlichen VHS erfragen.
Lerne ich online genauso gut wie im Präsenzkurs?
Beides funktioniert. Im Präsenzunterricht profitieren Anfänger/innen von direkter Korrektur, viel gesprochenem Üben und fester Routine. Online-Kurse bieten mehr Flexibilität, verlangen aber mehr Selbstdisziplin. Live-Online-Kurse per Videokonferenz verbinden feste Termine mit ortsunabhängiger Teilnahme und sind ein guter Mittelweg.
Bekomme ich am Ende ein Zertifikat?
Nicht automatisch. Die Stufen A1 und A2 bezeichnen Kompetenzniveaus, kein bestandenes Examen. Ein anerkanntes Sprachzertifikat erhält nur, wer eine entsprechende Prüfung ablegt. Wer ein Zertifikat anstrebt, sollte vorab klären, welches genau verlangt wird und ob der gewählte Kurs gezielt darauf vorbereitet.
Welche Sprachen kann ich auf A1 und A2 lernen?
Das Angebot ist breit. Neben gängigen Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch unterrichten viele Volkshochschulen im Einstiegsbereich auch weniger verbreitete Sprachen. Welche Kurse aktuell starten, zeigt das Programm der örtlichen VHS – dort ist die Auswahl auf den unteren Stufen meist am größten.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Das Erlernen einer neuen Fremdsprache erweist sich immer wieder als große Herausforderung. Gleichzeitig handelt es sich um eine echte Bereicherung, von der man privat und gegebenenfalls auch beruflich profitieren kann. Viele Interessierte, die bereits ein paar fremdsprachliche Kenntnisse haben, fragen sich, auf welchem Niveau ihre fremdsprachliche Kompetenz einzustufen ist.

Der nachfolgende Tipp aus unserer Redaktion kann helfen, diesbezüglich Klarheit zu gewinnen.

Nehmen Sie an einem Einstufungstest an der VHS teil!

Wer keinerlei Kenntnisse der jeweiligen Fremdsprache hat und bei 0 anfängt, muss keinen Einstufungstest absolvieren und liegt mit dem Sprachniveau A1 goldrichtig. Falls aber bereits rudimentäre Kenntnisse vorhanden sind, ist die Teilnahme an dem Einstufungstest der VHS sehr sinnvoll.

So kann festgestellt werden, welcher Sprachkurs an der VHS die passende Wahl darstellt. Nur mithilfe eines solchen Einstufungstest kann eine Unterforderung beziehungsweise Überforderung zuverlässig vermieden werden.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 23.05.2026 aktualisiert.

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